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@macandi@social.heise.de
2026-07-16 09:37:10

Apple-Klage: OpenAI sieht „keine Beweise“ für Diebstahl geistigen Eigentums
Die Anwälte des KI-Konzerns haben einen Blick auf die Klage von Apple geworfen. Man glaube an „fairen Wettbewerb“, hieß es danach in einem Statement.

@Schrank@phpc.social
2026-07-17 06:09:16

Shopware 6 Hidden Gems #2: Bulk imports done right — taming the indexers
Every Shopware developer has been here: you push 50,000 products through the Sync API and the import crawls. The writes themselves are fast. What kills you is everything that happens after each write — inheritance updates, cheapest price calculation, search keyword generation, category denormalization. Shopware calls all of this "indexing", and by default it runs synchronously, per request,…

@Techmeme@techhub.social
2026-09-18 06:02:28

World rolls out World Money, a self-custodial financial "super app" in 150 countries that combines stablecoin payments, trading, earning, and virtual accounts (Jason Shubnell/The Block)
theblock.co/news/busin…

@tinoeberl@mastodon.online
2026-08-14 20:23:00

Eine klug umgesetzte #Energiewende könnte Deutschland nach Berechnungen der Energy Watch Group jährlich rund 120 Milliarden Euro sparen.
Kommunale Modellprojekte setzen auf rentable Lösungen wie #Photovoltaik,

French firefighters are tackling a blaze of unprecedented scale sweeping through Fontainebleau forest south-east of Paris,
while in southern Spain the prime minister visited the scene of a deadly wildfire and warned:
“The climate emergency kills.”
The fire in Fontainebleau, a one-time royal hunting preserve about 40 miles (60km) from the French capital
that today is dotted with villages,
began late on Sunday afternoon.
The blaze, which is unusual in its p…

@EngelbertDejaco@tyrol.social
2026-09-19 14:57:53

2/2
Und genau deshalb trifft mich diese Namensliste auch auf einer sehr persönlichen Ebene.
Wäre ich als Kind in dieser Klasse gesessen, wäre ich in diesem Raster vermutlich gar nicht aufgefallen.
Mein österreichisch klingender Name hätte mich zunächst geschützt.
Auf einer Liste wäre mein Migrationshintergrund unsichtbar geblieben. Wer nur meinen Namen gelesen hätte, hätte mich vermutlich selbstverständlich dem österreichischen „Wir“ zugerechnet.
Erst bei einer persönlichen Begegnung hätte sich diese Wahrnehmung möglicherweise verändert und das ist auch das was ich in meiner Kindheit immer wieder erlebt habe.
Ich hatte dunklere Haut und dunkle Haare. Was mein Name nicht verriet, konnte mein Äußeres für Menschen, die in ethnischen Kategorien denken, vermeintlich sichtbar machen. Und das ist auch damals schon so passiert.
Auf dem Papier hätte ich das Raster passiert.
Von Angesicht zu Angesicht vielleicht nicht mehr.
Aber ich wäre dasselbe Kind gewesen. Ein Kind, das lange Zeit verstört auf all diese Fragen zum Migrationshintergrund der Mutter reagiert hat.
Ein Kind, dass einfach nur zum großen Haufen dazu gehören wollte.
So wie auch diese Kinder wahrscheinlich einfach nur denken, ich bin von hier und plötzlich wahrnehmen müssen wie sich der Blick auf sie verändert.
Das zeigt diese totale Willkür dieses völkischen Denkens.
Nicht das Kind verändert sich.
Es bleibt was es ist, einfach ein Kind.
Aber der Blick auf das Kind verändert sich.
Und wenn Politik diesen Blick öffentlich bewusst entlang von Namen, Herkunft und Abstammung organisiert, dann müssen wir jetzt gemeinsam genau hinsehen.
Und nein, das ist kein spinniger Einzelfall, das sind systematische Grenzverschiebungen im Alltag.
Mit einem klaren Ziel.
Gehörst du wirklich zu uns?
Beweise Deine Abstammung, belege es mit Deinem Namen, den Geburtsort Deiner Eltern, Deiner Großeltern, Deiner Ur-Großeltern.
Das ist die alte völkische Frage.
Unsere Geschichte sollte uns gelehrt haben, wie gefährlich eine Gesellschaft werden kann, wenn sie beginnt, diese Frage wieder an Namen, Aussehen und Abstammung zu knüpfen.
Solidarität mit all den Kindern dieser Schulklasse im Tirol, die gerade zum Mittelpunkt dieser Hassattacke wurden.

@Techmeme@techhub.social
2026-08-11 22:40:49

The CFTC uses its "emergency authority" to order Kalshi to continue operating in New York after the state filed a lawsuit in July seeking to shutter Kalshi (Nikhilesh De/CoinDesk)
coindesk.com/policy/2026/08/11

@macandi@social.heise.de
2026-08-07 09:01:03

OpenAI reagiert auf Apple-Klage – neue Details zur Hardware
Nachdem OpenAI per Blog auf Apples Klage wegen Geschäftsgeheimnisklau reagiert hat, kommt nun die juristische Antwort. Die Arbeit an der Hardware geht weiter.

@mela@zusammenkunft.net
2026-06-30 04:50:36

Nuhr hat nachgelegt. Nicht nur hetzt er auf Facebook gegen die Autorin des Kommentars in 'Der Standard', nein, es geht nicht unter einer SLAPP-Klage. Mein Kommentar zu Nuhr SLAPPdashery …
mela.de/blog/2026/06/30/nuhr-s

@EngelbertDejaco@tyrol.social
2026-09-19 14:57:27

1/2
Achtung, langer aber wichtiger Text!
Eine Reaktion von Sandra Schoch auf Facebook
(2. Landtagsvizepräsidentin 6.11.2019 – 5.11.2024; Landtagsabgeordnete 5.11.2014 – 5.11.2024 in Vorarlberg)
zur rassistischen Entgleisung von Fabian Walch
Es sind Kinder.
Es sind Kinder, die morgens ihre Schultasche packen, die verschlafen oder schon sehr wach im Klassenzimmer sitzen.
Die lesen und rechnen lernen, miteinander lachen, streiten, spielen und Freundschaften schließen.
Es sind Kinder, die darauf vertrauen dürfen, dass Erwachsene sie schützen.
Und dann nimmt ein erwachsener Politiker ihre Vornamen und macht daraus eine politische Botschaft.
Er kennt ihre Geschichten nicht.
Er weiß nichts über sie.
Er weiß anhand dieser Namen nicht, wo sie geboren wurden, welche Staatsbürgerschaft sie besitzen oder seit wie vielen Generationen ihre Familien in Österreich leben.
Er sieht nur ihre Namen.
Und diese Namen reichen für die FPÖ aus, um sie zum Symbol einer angeblich bedrohlichen Entwicklung für Österreich zu machen und mit „Remigration“ dh Deportation von Menschen in Verbindung zu bringen.
Dies ist so erbärmlich, niederträchtig und so gefährlich.
Ja, wahrscheinlich lesen diese Kinder keine Zeitung.
Sie verfolgen sicher auch keine Gemeinderatssitzungen und wissen vielleicht nicht, was FPÖ-Politiker und ihre Anhänger:innen auf Facebook über „Remigration“ schreiben.
Vielleicht kennen sie nicht einmal dieses Wort.
Aber Kinder müssen politische Debatten nicht verstehen, um deren Folgen zu spüren.
Sie spüren, wenn sich der Blick auf sie verändert.
Sie merken, wenn ihr Name plötzlich eine Reaktion hervorruft.
Sie kennen die Situation, wenn beim Kennenlernen nachgefragt wird, woher sie „wirklich“ kommen.
Sie spüren es, wenn ihre Hautfarbe, ihre Haare, ihre Religion oder die Herkunft ihrer Eltern plötzlich wichtiger werden als die Person, die sie sind.
Sie nehmen es wahr, wenn Erwachsene anders über Menschen wie sie sprechen. Alle Kinder nehmen es in der Klasse wahr, wenn aus Mitschüler:innen mit einem bestimmten Namen nur mehr „der Ausländer“ wird.
Sie lernen sehr schnell, dass Zugehörigkeit zur Gruppe, zur Klasse nicht mehr selbstverständlich ist, sondern etwas, das erklärt, bewiesen oder verteidigt werden muss.
Politische Ausgrenzung bleibt nicht in politischen Reden oder in politischen Statements auf social media.
Sie sickert in unser aller Alltag.
Sie verändert unsere Sprache, sie verändert langsam unsere Wahrnehmung.
Wenn wir nicht sensibilisiert darauf reagieren.
Sie verschiebt langsam immer mehr die Grenze dessen, was ausgesprochen werden darf.
Und sie kann schließlich verändern, wie ein Kind von anderen Kindern, von Eltern, von Erwachsenen und das Schlimmste, irgendwann vielleicht auch das Kind sich selbst, gesehen wird.
Das ist es, was an einer solchen Namensliste so niederträchtig ist.
Kinder werden nicht wegen etwas beurteilt, das sie getan haben.
Sie werden aufgrund dessen markiert, was Erwachsene aus ihren Namen herauslesen wollen.
Ein Name, der ihnen von klein an vertraut ist. Kein Wort hört ein Mensch so oft wie seinen eigenen Namen.
Ein Name, der es plötzlich in der Gruppe vom WIR trennt und zu einem ANDEREN macht.
Das ist klassisches Othering.
Das ist Rassismus.
Ein Kind kann seinen Namen nicht ablegen, wenn es das Klassenzimmer betritt. Es kann seine Hautfarbe nicht abschruben und zu Hause lassen.
Es kann seine Eltern und Großeltern nicht austauschen, damit seine Familiengeschichte besser in irgendeine Vorstellung vom „angestammten Österreich“ passt.
Und warum sollte es das auch wollen müssen?
Kein Kind sollte lernen, dass sein Name ein Makel ist.
Kein Kind sollte irgendwann wünschen müssen, anders zu heißen, heller auszusehen oder eine andere Familiengeschichte zu haben, nur um selbstverständlich dazuzugehören.
Hier beginnt bereits die gesellschaftliche Wirkung völkischen Denkens, lange bevor daraus wieder „Rassen-Gesetze“ werden.
Nein, die Geschichte wiederholt sich nicht 1:1.
Auch die Rechten haben gelernt, sie sind Meister mit neuen Worten zu überdecken was ihr eigentliches Ansinnen ist.
Aber es beginnt immer auf dieselbe Art.
Es beginnt damit, dass Menschen anders wahrgenommen werden.
Dass Namen nicht mehr einfach Namen sind.
Dass Herkunft zum Wesensmerkmal erklärt wird.
Dass aus einem Kind namens Mustafa zuerst „ein Kind mit Migrationshintergrund“, dann „ein Ausländer“ und schließlich ein Symbol für eine angebliche Bedrohung werden kann.