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@hikingdude@mastodon.social
2024-06-12 18:28:02

Yeah! I finally finished my blog post of our recent visit to the #Gleirschklamm .

As usual, I'm always struggling with writing - but it's nice to recap the hike as well.
Anyways - I hope you enjoy the #photos and the

A breathtaking scene of a river winding its way through a rugged and rocky canyon, surrounded by towering cliffs and lush greenery. The narrow watercourse glistens under the sunlight, creating a peaceful and serene atmosphere. The rocky terrain adds a dramatic contrast to the gentle flow of the river, showcasing the raw beauty of nature. The canyon walls, covered in moss and other vegetation, provide a sense of tranquility and seclusion. This picturesque landscape captures the essence of a pris…
@stefanmuelller@climatejustice.social
2024-04-21 16:24:43

Frankfurt
Auch als Blogpost:
so-isser-der-ossi.de/2024/04/2
Die taz hat sich in den letzten Wochen und Monaten extrem verbessert, was die Berichterstattung über den Osten angeht. Wahrscheinlich hängt das auch mit dem kommenden taz-Lab zum Thema Osten zusammen. Ein besonderes Highlight ist der Beitrag von Dr. rer. pol. Ute Scheub Demokratie resonant machen über den Anschluss der DDR und vertane Chancen bei der Ausarbeitung einer gemeinsamen Verfassung.
taz.de/Archiv-Suche/!6003044/
Zu einer Sache, die immer wieder passiert und die viele Ossis ärgern dürfte und die auch jetzt noch – trotz geschärfter Sinne – passiert, möchte ich etwas sagen. Frankfurt. In der taz vom 20.04.2024 schreibt Bernd Pickert zum Thema Mixed Martial Arts (MMA):
Da ist Katharina Dalisda aus Frankfurt, studierte Sportökonomin mit Bürstenschnitt und Blumenkohlohren, eine der aufstrebenden Frauen in den deutschen MMA,
Katharina Dalisda ist aus Frankfurt am Main. Der Fluss wird aber nicht genannt. Es gibt in der BRD zwei Frankfurte: Frankfurt am Main und Frankfurt an der Oder. Das Problem ist, dass das Ost-Frankfurt komplett ignoriert wird. Nun könnte man sagen, Frankfurt/M. ist viel größer, ein industrielles, kulturelles und politisches Zentrum and nothing important ever came from Frankfurt (Oder). Aber das ist nicht richtig: Frankfurt O. war eine der 15 Bezirkshauptstädte in der DDR und ist aus Sicht der taz von Berlin aus viel näher gelegen. Das könnte die Wichtigkeit des anderen Frankfurts ausgleichen, aber selbst wenn man das nicht weiß oder wenn es einem egal ist, sollte man doch als Journalist, der zum Thema Sport, insbesondere Mixed Martial Arts, schreibt, schon von Frankfurt gehört haben.
In Wikipedia steht zum Thema MMA:
Die Kämpfer bedienen sich sowohl der Schlag- und Tritttechniken (Striking) des Boxens, Kickboxens, Taekwondo, Muay Thai und Karate als auch der Bodenkampf- und Ringtechniken (Grappling) des Brazilian Jiu-Jitsu, Ringens, Judo und Sambo. Auch Techniken aus anderen Kampfkunstarten werden benutzt.
Frankfurt O. war und ist eine Sportstadt. Der Armeesportklub Frankfurt hat zu DDR-Zeiten dort trainiert und es gibt dort jetzt auch einen Bundeswehrsportstützpunkt. Massenhaft Olympiasieger kommen aus Frankfurt O. Sieger*innen im Boxen, im Judo und im Ringen (siehe Sportzentrum Frankfurt). Allen, die in den 90ern irgendwas mit Sport zu tun hatten, dürften Henry Maske und Axel Schulz ein Begriff sein, die beide aus der Boxtradition hervorgegangen sind (trainiert von Manfred Wolke). Auch Menschen, die ansonsten mit dem Boxen nichts am Hut hatten, kannten die beiden. Ihre Boxkämpfe hatten Rekordeinschaltquoten.
Also, wenn eins der beiden Frankfurts hier der Default ist, dann ist es wohl Frankfurt O. Da Katharina Dalisda aus Frankfurt/Main ist, hätte das kenntlich gemacht werden müssen.
Es ist eine Kleinigkeit, aber diese Kleinigkeit zeigt: Der Osten ist in den Redaktionen nicht präsent. Viele Menschen gendern, weil sie es nicht ausreichend finden, dass Frauen nur mitgedacht werden anstatt mitrepräsentiert und mitgenannt zu werden. Der Osten, selbst wenn er direkt vor der Tür liegt, wird nicht mitgedacht. Über den Osten wird bzw. wurde nur geschrieben, wenn es irgend etwas Negatives zu vermelden gibt. Das ändert sich gerade bei der taz so ein bisschen. Hoffen wir, dass das auch nach dem taz-Lab so bleibt.

@Jackobli@mastodon.social
2024-05-15 15:31:02

Könnte wer den Journis eins ans Schienbein ginggen? Mit etwas Anlauf und Stahlkappenschuhen?
Es stimmt natürlich hinten, vorne und auf jede Seite nicht, dass die Bahnen nicht sparen müssen.
Der selbe Bund(esrat) verlangt an anderer Stelle Milliarden an Schulden zu tilgen, was nur mit Einsparungen geht.
Falls noch wer in der Zeitungsbranche recherchiert… 🤷‍♂️🤦🏼‍♂️

Fast alle müssen sparen, ausser
die Bahnen
Die Erhöhung muss noch vom Parlament
bewilligt werden, was allerdings kein
ernsthaftes Hindernis sein dürfte. Eben
erst haben die Räte mit deutlicher Mehr-
heit beschlossen, bis 2035 mehr als 27 Milli-
arden Franken in den Ausbau des Bahnnet-
zes zu investieren. Unter anderem soll der
Lötschberg-Basistunnel durchgehend auf
zwei Spuren ausgebaut und zwischen Genf
und Lausanne ein neuer Tunnel gebaut
werden.
@stefanmuelller@climatejustice.social
2024-04-21 16:24:43

Frankfurt
Auch als Blogpost:
so-isser-der-ossi.de/2024/04/2
Die taz hat sich in den letzten Wochen und Monaten extrem verbessert, was die Berichterstattung über den Osten angeht. Wahrscheinlich hängt das auch mit dem kommenden taz-Lab zum Thema Osten zusammen. Ein besonderes Highlight ist der Beitrag von Dr. rer. pol. Ute Scheub Demokratie resonant machen über den Anschluss der DDR und vertane Chancen bei der Ausarbeitung einer gemeinsamen Verfassung.
taz.de/Archiv-Suche/!6003044/
Zu einer Sache, die immer wieder passiert und die viele Ossis ärgern dürfte und die auch jetzt noch – trotz geschärfter Sinne – passiert, möchte ich etwas sagen. Frankfurt. In der taz vom 20.04.2024 schreibt Bernd Pickert zum Thema Mixed Martial Arts (MMA):
Da ist Katharina Dalisda aus Frankfurt, studierte Sportökonomin mit Bürstenschnitt und Blumenkohlohren, eine der aufstrebenden Frauen in den deutschen MMA,
Katharina Dalisda ist aus Frankfurt am Main. Der Fluss wird aber nicht genannt. Es gibt in der BRD zwei Frankfurte: Frankfurt am Main und Frankfurt an der Oder. Das Problem ist, dass das Ost-Frankfurt komplett ignoriert wird. Nun könnte man sagen, Frankfurt/M. ist viel größer, ein industrielles, kulturelles und politisches Zentrum and nothing important ever came from Frankfurt (Oder). Aber das ist nicht richtig: Frankfurt O. war eine der 15 Bezirkshauptstädte in der DDR und ist aus Sicht der taz von Berlin aus viel näher gelegen. Das könnte die Wichtigkeit des anderen Frankfurts ausgleichen, aber selbst wenn man das nicht weiß oder wenn es einem egal ist, sollte man doch als Journalist, der zum Thema Sport, insbesondere Mixed Martial Arts, schreibt, schon von Frankfurt gehört haben.
In Wikipedia steht zum Thema MMA:
Die Kämpfer bedienen sich sowohl der Schlag- und Tritttechniken (Striking) des Boxens, Kickboxens, Taekwondo, Muay Thai und Karate als auch der Bodenkampf- und Ringtechniken (Grappling) des Brazilian Jiu-Jitsu, Ringens, Judo und Sambo. Auch Techniken aus anderen Kampfkunstarten werden benutzt.
Frankfurt O. war und ist eine Sportstadt. Der Armeesportklub Frankfurt hat zu DDR-Zeiten dort trainiert und es gibt dort jetzt auch einen Bundeswehrsportstützpunkt. Massenhaft Olympiasieger kommen aus Frankfurt O. Sieger*innen im Boxen, im Judo und im Ringen (siehe Sportzentrum Frankfurt). Allen, die in den 90ern irgendwas mit Sport zu tun hatten, dürften Henry Maske und Axel Schulz ein Begriff sein, die beide aus der Boxtradition hervorgegangen sind (trainiert von Manfred Wolke). Auch Menschen, die ansonsten mit dem Boxen nichts am Hut hatten, kannten die beiden. Ihre Boxkämpfe hatten Rekordeinschaltquoten.
Also, wenn eins der beiden Frankfurts hier der Default ist, dann ist es wohl Frankfurt O. Da Katharina Dalisda aus Frankfurt/Main ist, hätte das kenntlich gemacht werden müssen.
Es ist eine Kleinigkeit, aber diese Kleinigkeit zeigt: Der Osten ist in den Redaktionen nicht präsent. Viele Menschen gendern, weil sie es nicht ausreichend finden, dass Frauen nur mitgedacht werden anstatt mitrepräsentiert und mitgenannt zu werden. Der Osten, selbst wenn er direkt vor der Tür liegt, wird nicht mitgedacht. Über den Osten wird bzw. wurde nur geschrieben, wenn es irgend etwas Negatives zu vermelden gibt. Das ändert sich gerade bei der taz so ein bisschen. Hoffen wir, dass das auch nach dem taz-Lab so bleibt.

@ukraine_live_tagesschau@mastodon.social
2024-05-30 16:03:00

Estland will eingefrorene Russland-Gelder beschlagnahmen
Estlands Staatspräsident Alar Karis hat offiziell ein Gesetz verkündet, das die Verwendung von eingefrorenem russischem Vermögen für Reparationszahlungen an die von Russland angegriffene Ukraine ermöglicht. Die Regelung war Mitte Mai vom Parlament des baltischen EU- und NATO-Landes in Tallinn beschlossen worden. Damit können Vermögenswerte von russischen Unternehmen und…
📑

@stefanmuelller@climatejustice.social
2024-04-19 06:31:14

1/ Ein Artikel über #Israel in der #taz. Zu einer Sache muss ich was sagen.
Daraus, dass es irgendwo #Mangelwirtschaft gab/gibt, folgt nicht, dass man nicht auf der richtigen Seite der Geschichte steht.
Mir sind relativ spät einige Zusammenhänge klar geworden und das hängt auch mit den vielen Reden zusammen, die ich beim Fotografieren der Klimabewegung gehört habe.
Also: Dass es im Osten nicht so schön bunt war wie im Westen liegt nicht per se an der Planwirtschaft, denn in Japan gibt es auch viele Elemente von Planwirtschaft. Sicher hätte man Dinge anders machen können und dann wären Sachen besser gelaufen (höhere Autopreise z.B.). Es liegt auch nicht daran, dass die Ossis doof sind bzw. waren, obwohl das auch 35 Jahre nach der Wende immer noch Menschen glauben. Ich habe darüber hier geschrieben:
#DebtForClimate fordert deshalb einen #Schuldenerlass.
3) Ausgleich im RGW-Wirtschaftsraum
Was ich bis vor kurzem nicht wusste, ist, dass es im Ost-Block einen Ausgleich unter den Ländern gab. Wie den Finanzausgleich in der BRD zwischen Bundesländern. Die DDR war das Bayern des RGW. Uns ging es am besten, weshalb wir was abgeben mussten. Das fehlte dann natürlich im Vergleich zum Westen.
Das habe ich vom Artikel über die Auto-Industrie in der #DDR gelernt.
de.wikipedia.org/wiki/Verf%
Also: Der Wohlstand der Bundesrepublik basiert zum Teil auf der tollen deutschen Ingenieurskunst, aber zum Teil eben auch auf der Ausbeutung anderer. Der Osten konnte währungsbedingt den Süden nicht so umfassend ausbeuten. Im Prinzip ist das das, was noch heute von Linken angestrebt wird: eine gleichere, gerechtere Welt. Wenn man andere nicht ausbeuten kann, geht es einem selbst schlechter. Tja, so ist das.
Und die Nichtausbeuter sind dann doch irgendwie auf der richtigen Seite der Geschichte, oder?